Projektübersicht

Der Blog ist aus Performancegründen umgezogen nach: http://greplacement.fherb.de (Link zu diesem Artikel)
Dieser Artikel wird hier nicht mehr aktualisiert.

 

NAS- und Cloud-Lösungen auf kleinen Systemen selbst aufzusetzen ist keine Besonderheit mehr. Ich verfolge hier bei dieser Umsetzung aber einen dezentralisierten Ansatz.

In diesem Blog zu findende Artikel beschreiben u.a. Details, der folgender Zielkonfiguration für mein Home/Cloud-Netz zugrunde liegen:

Grundüberlegung

Stabilität hat hohe Priorität. Wenn an einer Funktion „gebastelt“ wird, sollen andere Funktionen möglichst uneingeschränkt weiterlaufen oder zumindest nach kurzer Zeit wieder vollständig lauffähig sein.

Aus diesem Grund:

  • Dezentralisierung: Netzwerkdienste sollen möglichst auf verschiedene Hardware verteilt werden
  • Redundanz: Für die wesentlichsten Netzwerk-Funktionen soll (zumindest kalte) Hardwareredundanz vorhanden sein, die in kurzer Zeit als Ersatz einsatzbereit ist.
  • Anschaffungs- und laufende Kosten sollen minimiert werden.

Kosten, Dezentralisierung sowie Redundanz in Hardware bedeutet für mich, weitestgehend auf die Eierlegenden Wollmilchsäue (NAS) von Synology, Qnap u.a. zu verzichten. Als Datenserver sind sie allerdings eine angemessene Hardwaregrundlage.

Systemplanung

Nachfolgend eine Liste der geplanten Dienste. Die vorangestellte Hardware ist nicht manifestiert, sondern kann sich je nach Erfordernis auch noch änden. (Links zur genannten Hardware unter Kommentar)

Die bereits realisierten Dienste (türkis), ihre Installation und Konfiguration findest Du in der Inhaltsübersicht etwas weiter unten.

RasPi1 (Dienstports sind über Router erreichbar):

  • OpenVPN-Bridge
  • Dynamic DNS
  • Tor-Bridge

RasPi2 (nur lokaler Zugriff):

  • LDAP oder eine simplere Lösung für Zuhause
    (eventuell mit heißer Redundanz als RasPi2b)

CubieTruck1 (Dienstports sind über Router erreichbar):

  • Webserver
  • FTP-Server
  • Cloud-Server (Speicherplatz und Kalender)

CubieTruck2 oder Synology-NAS2 (nur lokaler Zugriff):

  • Daten-Server mit Samba (auch als Backup-Server für alle anderen Systeme inkl. Nutzer-Desktop, -Laptop)

RasPi3 (nur lokaler Zugriff):

  • SMS-Kalender Dienst
    (als Ersatz für Google-Calendar; versendet Kalender-Alarme als SMS; s. Kommentar unten)

NAS1 (nur lokaler Zugriff):

  • 2. Backup-Server
    Sichert den Daten-Server vollständig mit Time-Line-Funktion (damit auch die Backups aller anderen Systeme)
    Hardware: Synology, bereits vorhanden, bis 4 Festplatten, RAID möglich
    Standort: möglichst weit getrennt von allem anderen (Brand, Blitzschutz, s. Kommentar unten)

eventuell noch geplant:

CubieTruckX oder leistungsfähiger (Dienstports sind über Router erreichbar):

  • Suchmaschine YaCy (s. Kommentar unten)

Inhaltsübersicht

Allgemeines
Linux als Server-OS installieren
Dienste installieren/konfigurieren

 

Kontakt

Gehe zu: www.fherb.de

Ein Impressum ist auf diesem Blog nicht notwendig, da er vollständig nicht-kommerziellen Interessen dient und auch nicht von kommerziellen Organisationen unterstützt wird.


Kommentar

Hardware

Die genannte Hardware auf die Projektseite/Herstellerseite verlinkt:

zu SMS-Kalenderdienst

Zur Zeit nutze ich noch immer Google-Calendar, weil ich als Unterwegs-Lösung nicht auf ein dickes Smartfone setze. Statt dessen nutze ich ein kleines Handy, dass immer in der Hosentasche ist (auch auf’m Klo) und ein 7″-Tablet, dass ich dabei habe, wenn ich unterwegs bin (also nich‘ auf’m Klo!).

Wecken für einen Termin kann mich also so richtig sicher nur das Handy (ist auch mein morgentlicher Wecker). Also schickt mir mein Kalender die Alarms bisher auf’s Handy. Ein Service, auf den ich nieee wieder verzichten will.

Noch etwas: Für sicheres Onlinebanking mit mobile-TAN ist nur ein Handy zu gebrauchen, dass keine Apps aus den üblichen Stores von Apple oder Google oder Anderen zulässt. Das ist für mich ein Grund, zwischen Handy und Tablet zu trennen und nicht die Mischform Smartfone zu verwenden.

2. Backup-Server „weit weg“

Derzeit werkelt für mich ein Synology-NAS bei einer Freundin, der mir als 2. Backupserver dient. Für sie ist es der eigentliche Server. Und sie sichert ihre Daten wiederum auf meinem NAS als ihren 2. Backup-Server.

Nichts ist sicherer, als diese Lösung! Brand, Einbruch, Blitzschlag …: Das Backup ist ganz woanders. Aber immer noch in meinem Dunstkreis und nicht in der Internet-Cloud von Irgendwem.

Außerdem kostet mich diese „Backup-Cloud“ nur die Investition für mich und die Freundin. Terrabyte sind also auch über Jahre bezahlbar. In der geplanten Konfiguration wird dies also wieder Berücksichtigung finden.

YaCy

… ist eine Suchmaschinenlösung, die vernetzt bei den Nutzern läuft. Informiere Dich auf der Projektseite.

Ich habe YaCy vor wenigen Monaten speziell auf Kleinst-Systemen, wie RasPi und CubieTruck getestet. Diese Tests werde ich fortsetzen. Wenn erfolgreich, wird das als eigenständige „Maschine“ ins System integriert. Wer hier mit mir weitere Erfahrungen sammeln möchte, ist herzlich eingeladen. (Erfahrungsaustausch insbesondere im YaCy-Forum, nicht hier.)

 

 

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